Mozy hat die sechs Backup-Trends für 2013 zusammengestellt:

1) Online Daten-Backup und -Zugriff treffen bei Unternehmen ins Schwarze
Im Jahr 2013 werden die Themen Online-Daten-Backup und -Zugriff bei Unternehmen voll ins Schwarze treffen. Warum? Weil die Produktreife der Lösungen exakt zu den Bedürfnissen der Kunden passt. Die Akzeptanz von Cloud-Lösungen und ein Verständnis im Unternehmen für die Vorteile der Cloud führen zu einem attraktiven Markt für Online Backup – und das genau zu dem Zeitpunkt, an dem die Lösungen Enterprise-ready sind. Dabei unterstützen Features wie eine Active-Directory-Integration und eine Administration der Anwendergruppen die Entscheidungen für ein Online-Backup in großen Unternehmen. Gleichzeitig erkennen immer mehr Unternehmen, welche Vorteile es hat, komplexe Backup-Aufgaben wie das Backup mobiler Mitarbeiter, in die Hände eines vertrauenswürdigen Cloud-Anbieters zu legen. All dies führt zu einer Marktreife, von der sowohl Direktvertreib als auch Reseller profitieren.
2) Hybrid-Backup wird die Norm
Nun da Unternehmen ein besseres Verständnis davon haben, in welchen Bereichen mit Cloud Computing die größten Effizienzvorteile erzielt werden können, wird 2013 das Jahr sein, in dem Unternehmen eine geschickte Balance zwischen On-Premise- und Cloud-Lösungen erzielen werden. Große Unternehmen werden sich mit ziemlicher Sicherheit zunehmend für eine hybride IT-Umgebung entscheiden: mit einer Cloud-Lösung für das Backup mobiler Arbeitnehmer und verteilter Büros und einer On-Premise-Lösung für Netzwerk-Backups. Bei kleinen und mittelständischen Unternehmen ist zu erwarten, dass sich Cloud-Lösungen für das Daten-Backup durchsetzen werden; kombiniert mit einer lokalen Archivierungsspeicherlösung.
3) 4G LTE treibt das Wachstum des mobilen Zugriffs unaufhaltsam voran
Die vierte Generation des Mobilfunkstandards 4G LTE wird das Wachstum der Mobilität in den kommenden zwei Jahren genauso befeuern wie die Explosion der Umsätze im Tablet-Umfeld in den vergangenen drei Jahren. Wenn Mobilfunkbetreiber künftig hohe Bandbreiten zu erschwinglichen Preis liefern können, wird mobiles Arbeiten nicht mehr aufzuhalten sein. Natürlich gibt es eine Reihe von Fragen im Hinblick auf Standards, Lizenzen und der Bereitstellung der Infrastruktur, die noch geklärt werden müssen, bevor sich ein wirklich globaler Trend entwickeln kann. Aber eine ganze Armee von Führungskräften brennt darauf, ihr 4G-fähige iPhone 5 endlich einsetzen zu können.
4) Cloud wird ein heißes Thema bleiben
Auch wenn viele das Schlagwort „Cloud“ nicht mehr hören können, sind unternehmensweite Cloud-Technologie-Implementierungen noch relativ neu. Der Begriff Cloud durchdringt das globale Bewusstsein, das Verständnis und die Umsetzung von Cloud-Lösungen wächst stetig. In dem Maße wie das Verständnis für Cloud-Lösungen zunimmt, werden Kunden immer versierter erkennen, wenn Lösungen nur unter dem Label „Cloud Services“ vermarktet werden, um auf der Wolken-Welle mitzureiten. So wird es einen Verschiebung weg von „Cloud Washing“ hin zu echten Cloud-Services geben. Und Ende 2013 wird die Cloud immer noch in aller Munde sein.
5) CIOS setzen Sicherheitsanforderungen bei Apps auf die Agenda
Arbeitnehmer schmuggeln immer wieder erfolgreiche Consumer Apps in Unternehmensumgebungen. Das mag einerseits an der einfachen Handhabung und den umfangreichen Funktionen dieser Apps liegen, oder aber an der Fähigkeit die unmittelbaren Bedürfnisse der Arbeitnehmer zu erfüllen. Jedoch werden viele Unternehmen in 2013 versuchen, diesen Wildwuchs in den Griff zu bekommen. Gerade vor dem Hintergrund, dass Business Apps aktuell bei den Funktionen aufholen und IT-Abteilungen nicht länger gewillt sind, das Risiko zu tragen, das durch die Nutzung von Apps, die nicht für das Unternehmensumfeld entwickelt wurden, entsteht. Consumer Apps, die versuchen den Sprung in den Business-Markt zu schaffen, werden bei Sicherheits-Features wie beispielsweise einer Zwei-Faktor-Authentifizierung nachlegen müssen. Andere Consumer Apps werden von Lösungen verdrängt werden, die speziell für Unternehmen entwickelt wurden und mit den gleichen Funktionen aufwarten können wie die Consumer Apps, jedoch darüber hinaus auch den Compliance- und Sicherheitsanforderungen von Unternehmen entsprechen.
6) Mobile Technologien verändern traditionellen Arbeitsstrukturen
Mobile Technologien werden in 2013 noch mehr als bisher traditionelle Arbeitsweisen demontieren und damit Arbeitnehmern mehr Freiheiten und Flexibilität bei der Gestaltung des typischen Arbeitsalltags ermöglichen. Der Trend wurde von der ersten mobilen E-Mail losgetreten und hat sich so stark weiterentwickelt, dass Arbeitnehmer tatsächlich in die Lage versetzt werden, ihre Arbeit wo immer und wann immer sie wollen zu erleidgen.
Dies ermöglicht es Unternehmen, schnell und dynamisch auf Themen und Fragen zu reagieren, ohne dass sich ihre Mitarbeiter ausgenutzt fühlen. Eine aktuelle Studie von Mozy kam zu dem Ergebnis, das mobiles Arbeiten keine Einbahnstraße ist. Arbeitgeber haben verstanden, dass sie von ihren Wissensarbeitern am meisten profitieren, wenn diese ihre Zeit selbst einteilen können. Manager sind daher bereits heute damit einverstanden, dass ihre Mitarbeiter zu Zeiten arbeiten, die ihnen gut passen. Sie erlauben die Erledigung privater Aufgaben in der Arbeitszeit weil sie im Gegenzug wissen, dass ihre Mitarbeiter von unterwegs ebenfalls arbeiten und auch nach Feierabend noch zur Verfügung stehen.
In diesem Sinne, einen guten Start ins Jahr 2013!
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