Europäische Unternehmen gehen leichtfertig mit Daten um: 49 Prozent haben in Deutschland noch Nachholbedarf

Schwalbach – 12. April 2011 – Sechs von zehn mittelständischen Unternehmen in Großbritannien, Frankreich und Deutschland riskieren Datenverluste durch die Nutzung veralteter EDV-Ausstattung. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung, die das Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne im Auftrag von Mozy durchgeführt hat. Im Rahmen der Studie wurden im Januar 2011 insgesamt 600 IT-Manager und 3.000 Angestellte befragt. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede im Update-Verhalten von Firmen in den betrachteten Ländern. Im Vergleich zu Frankreich (38 Prozent) und Großbritannien (30 Prozent) präsentieren sich deutsche Unternehmen (51 Prozent) deutlich besser und halten sich am striktesten an den empfohlenen Dreijahreszyklus. Ihr Update-Verhalten lässt dennoch zu wünschen übrig. Obwohl sie ihre Rechner im Durchschnitt nach knapp drei Jahren ersetzen, upgraden immer noch 49 Prozent der Unternehmen unregelmäßig.

In Frankreich brauchen Unternehmen für den Austausch ihrer IT deutlich länger als drei und in Großbritannien sogar mehr als fünf Jahre. In diesen Ländern nehmen gerade mittelständische Firmen ein hohes Risiko in Kauf, Daten bei einem Rechnerabsturz zu verlieren. Mehr als 40 Prozent der Angestellten hatten dort bereits mit einer Minderung ihrer Arbeitsproduktivität durch veraltete IT und mit Datenverlust zu kämpfen. 25 Prozent gaben an, dadurch bereits „signifikant“ oder „sehr stark“ betroffen zu sein.

Das Problem ist in Großbritannien am meisten ausgeprägt. Rund sieben Prozent aller kleinen bis mittleren Firmen erwarten von ihren Mitarbeitern PCs zu nutzen, die sechs bis neun Jahre alt sind. In Deutschland sind dies nur zwei Prozent.

Unternehmen riskieren Datensicherheit wegen Sparmaßnahmen

„Die wirtschaftliche Lage hat beinahe jedes Unternehmen dazu gezwungen, seine Ausgaben aufs Genauste zu prüfen. Die Unternehmen sind sich aber manchmal nicht bewusst, was sie alles aufs Spiel setzen, indem sie sich für Kürzungen entschließen“ sagt Clair Galbois-Alcaix, Senior Marketing Managerin von Mozy. Sie erklärt: “Online Backup ist günstiger als Upgraden von PCs und könnte für Unternehmen überlebenswichtig sein - 60 Prozent, die einen großen Datenverlust erlitten haben, mussten ihr Geschäft vollständig aufgeben, wenn sie nicht innerhalb von 48 Stunden wieder auf ihre Daten zugreifen konnten.“

Notlösung „Vorschlaghammer“

Die Studie hat sich auch mit der Situation der Arbeitnehmer beschäftigt. Viele der Befragten, die mit alter Hardware arbeiten, neigen dazu, das Heft selber in die Hand zu nehmen. So erwägen 13 Prozent der britischen Angestellten die Möglichkeit, ihr veraltetes Geräte absichtlich zu zerstören, um ein neues zu bekommen. In Frankreich ist diese Haltung noch ausgeprägter. Hier ist es sogar jeder fünfte Mitarbeiter. In Deutschland sehen nur 7 Prozent den „Griff zum Hammer“ als schnellsten Weg, um an aktuelle Hardware zu gelangen.

Wenn Mitarbeiter ihren Frust ablassen und zuschlagen, gehen unter Umständen wichtige Daten verloren, die einen viel größeren Wert als das Gerät haben. In solchen Fällen ist ein Backup die sicherste, schnellste und kostengünstigste Lösung, um wieder an Daten zu kommen, wenn es denn vorhanden ist. Die Durchführung von regelmäßigen Backups ist daher unerlässlich, um überlebensnotwendige Daten als Kern des Unternehmens zu schützen.

Über Mozy

Mozy ist eine Online-Backup-Lösung für Endkunden und Unternehmen. Sechs Millionen privater Kunden und mehr als 100.000 Firmenkunden speichern auf den weltweit verteilten Mozy-Servern 90 Petabyte an Daten. 2007 wurde Mozy durch die EMC Corporation übernommen und arbeitet jetzt als Teil der Mozy International Limited, einem EMC Unternehmen. Weiter Informationen unter mozy.de.