Veraltete PCs verursachen Datenverlust und Effizienzminderung

Da nur 40 Prozent der Unternehmen den Refresh-Zyklus ihrer Technologie in den letzten drei Jahren eingehalten haben und die Rechner daher nicht mit den zahlreichen Entwicklungen Schritt halten können, sind viele veraltet. Durchschnittlich sind Arbeitsplatzrechner in Deutschland doppelt so alt wie die in Großbritannien. Dort hätten sie im Schnitt bereits zwei Jahre zuvor verschrottet werden sollen.

Weiterhin sagten mehr als vier von zehn Befragten, dass sich ihr Rechner negativ auf ihre Effizienz auswirkt infolge von Abstürzen und Datenverlusten. 25 Prozent meinten zudem, sie seinen „besonders“ oder „sehr“ von diesen Ereignissen betroffen gewesen. In diesen Fällen verlieren Unternehmen, die ihre Daten und Hardware nicht mit Lösungen wie Online-Backup schützen, Zeit und Geld.

Es ist kein Wunder, dass frustrierte Mitarbeiter, die wegen ihren veralteten Rechnern Daten verlieren, die Sache in die eigene Hand nehmen. Ein Viertel der Angestellten glauben, dass das „Umgehen von Vorschriften“ der schnellste Weg ist, um an ein neues Gerät zu kommen. Dabei sagen 13 Prozent, dass ein absichtlich zerstörtes Telefon oder Laptop der schnellste Weg ist, um an etwas Arbeitstaugliches zu kommen. 2011 befragte Mozy 600 IT Angestellte und 3.000 Mitarbeiter in Großbritannien, Frankreich und Deutschland hinsichtlich des Gebrauchs von Technologien und Daten in ihren Unternehmen. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren, oder hier, um mehr für den Schutz Ihrer Daten zu tun.

Management – Zusammenfassung

In allen Ländern der Untersuchung riskiert der überwiegende Anteil der mittelständischen Unternehmen Datenverluste, weil veralteten Rechnern nicht ausgetauscht werden.

Wirtschaftlicher Abschwung bedeutet veraltete Rechner, die Datensicherheit gefährden

Mittelständische Unternehmen vernachlässigen infolge von wirtschaftlich schwachen Zeiten zunehmend den üblichen Dreijahreszyklus. Nur 40 Prozent der Unternehmen haben sich an die ursprünglichen Pläne gehalten.

 In Deutschland sind Arbeitsplatzrechner mit zwei Jahren und sieben Monaten im Europadurchschnitt am jüngsten. In englischen Unternehmen sind sie mit durchschnittlich über fünf Jahren doppelt so alt, während das Alter der Rechner in Frankreich mit drei Jahren und zwei Monaten im mittleren Bereich liegt.

 Ein Viertel der Befragten hat ausgesagt, dass Ereignisse wie Rechnerabstürze oder Datenverlusten eine deutliche Auswirkung auf ihre Arbeit haben. 

 Schockierend zu nennen ist die Tatsache, dass über ein Viertel der Angestellten meinen, dass der schnellste und effektivste Weg zum Wechsel veralteter Technik wie Laptops und Handys das absichtliche Zerstören oder irreparable Schädigung ist. In Deutschland sind es lediglich sieben Prozent.

 Der Einzelhandel wechselt am schnellsten seine IT aus und ist am wahrscheinlichsten der Sektor, der sich an die Vorgabe des regelmäßigen Dreijahreszyklus hält.

Untergang des Client Life Cycle

Lediglich 49 Prozent der deutschen Unternehmen halte sich nicht an den Dreijahreszyklus.

Hat Ihr Unternehmen in den letzten drei Jahren die geplante Erneuerung von PCs hinausgeschoben? Der Studie zufolge halten sich 51 Prozent der deutschen Unternehmen an den geplanten Client Life Zyklus. Frankreich liegt mit 38 Prozent etwas unter dem Durchschnitt, während in Großbritannien nur drei von zehn Unternehmen angeben, dass sie sich an die geplanten Erneuerungen gehalten haben.




Wirtschaftlicher Abschwung verhindert Erneuerung von Technologien

Der häufigste Grund für den Betrieb „veralteter Rechner“ sind die Auswirkungen der Finanzkrise.

Als Bremse für die Erneuerungspläne nennen 28 Prozent die wirtschaftliche Lage als wichtigsten Grund. In Frankreich nannten mit 32 Prozent nicht überdurchschnittlich viele Unternehmen die Rezession als Grund, Technologie-Upgrades aufzuschieben.

Graph Key

1. Nein—wir haben in den vergangenen drei Jahren nicht vorgehabt, ein Upgrade durchzuführen
2. Nein—wir haben uns an unseren Erneuerungszyklus gehalten
3. Ja—infolge der stagnierenden Wirtschaft / des schrumpfenden IT-Budgets
4. Ja—unser Unternehmen hat keine strikte Client Life Cycle-Richtlinie
5. Ja—unser Unternehmen hat die Erneuerung hinausgezögert, um übergeordnete Desktop-Management-Ziele einzuhalten

Graph Economic Downturn De

Überalterte PCs sind in Europa verbreitet

Europäische Firmen riskieren Datenverlust durch veraltete Technologie. 

Wie alt sind die Rechner, die in Ihrer Organisation zum Einsatz kommen?

Graph How Old Are The Computers De

Das durchschnittliche Alter eines PCs in einem deutschen Unternehmen beträgt zwei Jahre und sieben Monate. Computer in britischen Firmen sind im Vergleich dazu fast doppelt so alt. PCs französischer Unternehmen werden im Schnitt nach 3 Jahren und zwei Monaten ausgetauscht.

Überalterte PCs lähmen die Produktivität

25 Prozent der Befragten, die bereits mit Ausfällen zu kämpfen hatten, antworteten, dass sie dadurch „signifikant“ oder „sehr stark“ beeinträchtigt wurden.

Inwiefern beeinträchtigt die Leistung Ihrer zentralen Rechnerhardware Ihre Effizienz?

PCs, „die es hinter sich haben“, sind ständig in Gefahr, zu versagen und Daten zu verlieren, was wiederum die Effizienz von Firmen behindert und Mitarbeitern beeinträchtigt. Mehr als 40 Prozent der Befragten in Großbritannien, Frankreich und Deutschland werden laut eigener Angabe in ihrer Arbeitseffizienz durch Ausfälle beeinträchtigt. Ein Viertel von ihnen sagt, dass sie dadurch signifikant oder sehr stark beeinträchtigt wurden.

Frustrierte Mitarbeiter zerstören Firmengeräte

Europäer riskieren auf der Suche nach aktueller Technologie für ihre Arbeit Datenverluste.

Die Untersuchung verdeutlicht einen besorgniserregenden Trend: Arbeitnehmer, die gezwungen werden, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, zerstören absichtlich ihre Handys und Laptops, um neue zu bekommen – ungeachtet des Datenverlustes, der dem Arbeitgeber droht.

13 Prozent der Angestellten in Großbritannien sagten, dass der einfachste Weg, an ein neues Gerät zu kommen darin besteht, ihren PC, ihr Handy oder Laptop absichtlich und irreparabel zu beschädigen. In Frankreich äußerten sich sogar noch mehr Befragte in dieser Richtung. Mehr als 20 Prozent glauben dort, dass ein „einschlägiger Job“ der schnellste Weg ist, einen neuen Rechner zu bekommen. Insgesamt glaubt mehr als ein Drittel aller Mitarbeiter in Europa, dass die Schnellstraße zum neuen Gerät über Tricks verläuft: entweder über das absichtliche Beschädigen (13 Prozent), das Verkaufen vorhandener Systeme (15 Prozent) oder durch Selbsthilfe in Form des Neukaufs der Teile und einem eigenständigen Upgrade eines Rechners (7 Prozent).

Was glauben Sie: Was ist der schnellste Weg in ihrem Unternehmen, ein neues Handy oder einen Laptop zu bekommen?

Graph Frustrated Employee De

Graph Key

1. Anführen eines geschäftlichen Grundes für ein Upgrade bel meinem Vorgesetzten
2. Ausfüllen eines Anforderungsformblatts und Warten darauf, dass die Beschaffung oder IT das neue Gerät genehmigt und zur Verfügung stellt
3. Selbstständiges in Zahlung geben des vorhandenen Gerätes für ein neueres in einem Geschäft vor Ort
4. Zerstören meines eigenen Geräts und Anfordern eines Ersatzgerätes
5. Kauf neuer Telle/Softwar und eigenständiges Upgrade
6. Angeben, ein neues Gerät für einen neuen Mitarbeiter zu benötigen

Einzelhandel stemmt sich gegen den Trend

Einzelhändler halten sich am ehesten an ihren Refresh-Zyklus. Hat Ihr Unternehmen ein geplantes Upgrade seiner PCs in den letzten drei Jahren verschoben?

Über alle drei Länder hinweg und entgegen dem Einfluss der Rezession auf alle Branchen hält sich der Einzelhandel noch am ehesten an einen dreijährigen Refresh-Zyklus: Fast 50 Prozent der Befragten haben Upgrades nach Plan durchgeführt.

Dies kann vielleicht als Hinweis gedeutet werden, dass sich der Einzelhandel durch Innovationen aus der Rezession geführt hat und aufTechnologie als Weg zur Profitabilität vertraut.

49 Prozent der deutschen KMUs riskieren Datenverlust

Ohne einen planmäßigen Refresh-Zyklus einzuhalten, arbeiten kleine und mittelständische Firmen mit Computern, die ihre Daten gefährden. Es ist für KMUs an der Zeit, sich um den Schutz ihrer Daten zu kümmern

Fast jedes zweite deutsche KMU riskiert Datenverlust durch mangelnden Ersatz veralteter PCs und Technologien. Nicht nur hier, sondern auch in Großbritannien und Frankreich versäumen Firmen, ihre Technologie zu aktualisieren und riskieren damit die Produktivität ihrer Mitarbeiter, ihre Sicherheit und ihre kompletten Arbeitsabläufe.

 Die Studie verdeutlicht, dass vor allem in Großbritannien KMUs den typischen 3-Jahres-Zyklus bei der Erneuerung von PCs aufgeben. Nur 30 Prozent halten sich aktuell an ihre Refresh-Pläne. Für die meisten Unternehmen spielte dabei das wirtschaftliche Klima eine Rolle bei der Entscheidung, die Planung zu ändern. Gegenüber Großbritannien waren deutsche und französische Firmen bei der Einhaltung der Zyklen etwas erfolgreicher. Allerdings hat auch immerhin fast die Hälfte aller deutschen KMUs ihren Upgrade-Pfad verlassen.

 Computer- und Dateifehler sowie Datenverlust durch Rechner, „die es hinter sich haben“, haben einen signifikanten Einfluss auf die Produktivität der Mitarbeiter. 40 Prozent beklagten, dass ihre Arbeitseffizienz betroffen war, wobei 25 Prozent von einer signifikanten Beeinträchtigung sprachen.

 Die Untersuchung hat ebenfalls den Trend aufgezeigt, dass Mitarbeiter, die mit veralteten Rechnern arbeiten müssen, die Dinge in die eigene Hand nehmen. Hierzu zählt das absichtliche und irreparable Beschädigen von Laptops oder Handys. Sieben Prozent der deutschen Beschäftigten bezeichnen dies als den schnellsten Weg, an ein Ersatzgerät zu kommen. In Großbritannien sind dies bereits fast doppelt so viele. Noch deutlicher ist allerdings die Situation in Frankreich, wo jeder fünfte Mitarbeiter der Meinung ist, ein Gerät „zufälligerweise absichtlich“ zu zerstören sei der einfachste und effizienteste Weg, sich einen neuen Computer oder ein neues Handy zu sichern.

 Diese Trends variieren allerdings von Branche zu Branche, ebenso wie zwischen den betrachteten Ländern. Einzelhändler halten sich noch am ehesten an einen vordefinierten dreijährigen Refresh-Zyklus. Sie deuten damit ihre Bereitschaft an, der Rezession durch aktuelle Technologie zu begegnen.

Hat Ihr PC es hinter sich?

Methodik

2011 hat Mozy 600 IT-Manager und 3.000 Mitarbeiter von Firmen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien zu ihrem Umgang mit Technologie und Daten befragt. Die Studie wurde von Vanson Bourne unabhängig im Auftrag von Mozy durchgeführt. Mozy ist der weltweit vertrauenswürdigste Anbieter von Online-Backup-Lösungen.

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